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Mit "Inferno/l'enfer" stellen THE HOUSE
OF USHER das vierte reguläre Album in ihrer mehr als zehnjährigen
Geschichte vor.
Von den bereits seit 1990 existenten THE HOUSE
OF USHER erwartet man vermutlich keine sprunghaften Stilwechsel.
In Zeiten, in welchen es Szenegrößen wie HIM oder 69
EYES vergönnt ist in die Charts vorzustoßen und Sendezeiten
bei VIVA zu erhalten, wäre dies im übrigen unnötig.
Und tatsächlich ist "Inferno/l'enfer" ein Festhalten
an liebgewonnenen Traditionen ohne jedes Kokettieren mit kurzlebigen
Trends. Gleichzeitig wird schon beim ersten Stück des Albums,
"One Of A Million", deutlich, daß die Band in den
vergangenen drei Jahren einen Wandel durchlebt hat, der in einer
wohltuenden Frische und Lebendigkeit zum Ausdruck kommt.
Als Ursachen hierfür sind sowohl die vielfältigen
musikalischen Einflüsse als auch die Tatsache zu nennen, daß
der größte Teil der Stücke in den rauhen und verzauberten
Landschaften der Bretagne entstanden ist, in die sich THE HOUSE
OF USHER im Sommer 2000 zu einer Arbeitswoche zurückzogen.
Das Werk vermittelt ein Gefühl räumlicher Weite, epischer
Zeitlosigkeit und konkretisiert die bislang metaphorisch verhüllten
Aussagen der Band.

Vielfältiger und refrainorientierter als "Cosmogenesis",
das THE HOUSE OF USHER unter anderem auf Festivals wie dem M'ERA
LUNA, dem WAVE & GOTIK TREFFEN in Leipzig, dem GOTHICWORLDTREFFEN
und den HERBSTNÄCHTEN Tausenden von Zuhörern vorstellen
konnten, überzeugt "Inferno/l'enfer" mit abwechslungsreichen
Rocksongs.
Die mystische Novelle "L'enfer" und das
von Christian von Aster und Boris Koch gesprochene und von T.H.O.U.
aufwendig in Szene gesetzte Hörspiel "Die Hoelle"
greifen die stets präsenten szenischen Elemente der Band konsequent
auf und lassen das Album "Inferno/l'enfer" zu einem fesselnden
Abenteuer werden.
Auf einer Tour im November/Dezember wurden die
neuen Songs vom Publikum in Aachen, Hamburg, Bremen, Völklingen,
Düsseldorf, Wien und Münster begeistert angenommen.
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