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[Presse]
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Wohl kaum ein Musiker hat den Modegeschmack in
der Szene derart geprägt, wie Robert Smith und auch musikalisch
konnte er mit seiner Band The Cure der Wave-Szene in den 80er Jahren
seinen Stempel aufdrücken. Und so gibt es heute kaum eine Wave-Band,
die The Cure nicht als einen bedeutenden Einfluß nennt.
Und da The Cure vor kurzem ihr 20-jähriges Bandjubiläum
feiern konnten, lag es nahe, eine Tribute-CD zu veröffentlichen,
auf der Szenebands einem ihrer größten Vorbilder Tribut
zollen. Herausgekommen ist ein Sampler der diesem denkwürdigen
Jubiläum mehr als gerecht wird. Insgesamt 15 Bands haben sich
zusammengefunden und bieten dem Hörer einen homogenen und dennoch
abwechslungsreichen Querschnitt durch die verschiedenen Schaffensphasen
von The Cure.
So gibt es etwa von THIS VALE OF TEARS, ARTWORK und ONE (Ex-MERIDIAN)
klassische Versionen, die die Erinnerung an die Originale wieder
wach werden lassen, während XIII, die angesagteste Underground-Band
Islands und PUPPETLAND mit eher rockigen Varianten aufwarten. STAHLINORGEL,
hinter denen sich eine bekannte deutsche Szene-Band verbirgt, gehen
da eher einen experimetelleren Weg, während WINTERMUTE, DICHROIC
MIRROR, WHISPERS IN THE SHADOW und STONE 588 den Hörer in eine
angenehm düstere und melancholische Stimmung versetzen. Auch
die fast schon poppigen Interpretationen von THE ESCAPE, MORBID
POETRY und THE CAVES fügen sich wunderbar in die ansonsten
eher dunkel gefärbten Songs ein. Zum Abschluß setzen
SOFIA RUN und DECADENCE mit ihren akustisch und entsprechend ruhigeren
Stücken einen weiteren Höhepunkt und entführen den
Hörer endgültig in die unvergleichliche Welt von The Cure.
Selbst The Cure Mastermind Robert Smith zeigte sich begeistert
von diesem Sampler und der Interpretationen seiner Songs.
'15 Imaginary Songs' nicht nur für Fans von The Cure ein Muß.
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Pressestimmen:
Black 18 – Winter 1999/2000
Auch das gab’s in der Vergangenheit schon des öfteren
und es gibt wohl neben Depeche Mode oder den Sisters Of Mercy keine
andere Band, die derart oft kopiert und gecovert wurde wie Robert
Smith und The Cure.
Heuer gehen nun Namen wie The Escape, Artwork, XIII, Sofia Run,
This Vale Of Tears, Whispers In The Shadow oder Stone 588 an den
Start, um nur ein paar – nämlich die bekannteren –
Namen zu nennen. Gecovert wird auf dieser Compilation querbeet ...
von alt bis relativ neu ... „A Forest“, „Lullaby“,
„Pornography“, „Disintegration“ oder „Killing
An Arab“ und so weiter. Die meisten dieser Versionen halten
sich sehr stark am Original und unterscheiden sich nur wenig von
den Originalen ... gerade bei Whispers In The Shadow ist mir das
sehr stark aufgefallen. Aber das ist wiederum auch keine Kunst,
denn Frontmann Ashley Dayour sieht aus wie eine 1:1 Kopie von Robert
Smith und klingt auch so. Als sehr positiv empfand ich hingegen
Wintermute’s Version von „Pornography“. Hier hat
man einen schon im Original sehr düsteren Song noch düsterer
gemacht und mit allerlei Effekten ergänzt ... ein absolutes
Hörerlebnis.
Zu den weiteren Höhepunkten zählen außerdem eindeutig
„Jumping Someone Else’s Train“ von Dichroic Mirror
und „The Hanging Garden“ von Stone 588. Den beiden amerikanischen
Formationen ist es gelungen, eine musikalische Variante von The
Cure zu präsentieren, die ich bislang in dieser Intention noch
nicht gehört habe ... nämlich wavigen Sound (eigentlich
typisch für The Cure) unterstützt von treibenden Gitarren
a la Faith And The Muse oder Christian Death.
Last but not least wäre das „Disintegration“ von
Decadence ... einer Formation aus Griechenland, die eigentlich guten
Neofolk produziert. Überraschenderweise schlagen Decadence
dann auch sehr ruhige, akustische Töne an, verleihen dem Original
eine ganz andere Intention ... ja, so sollten Coverversionen eigentlich
ausfallen.
Was soll ich sagen ... kaufen würde ich mir diese „Tribute
Compilation“ persönlich nicht, weil mir knapp 90% der
darauf enthaltenen Stücke zu einseitig ausgefallen sind. Nur
die von mir aufgeführten Höhepunkte würden die Investition
von Geld in diesen Silberling ausmachen, doch wer will schon ein
„A Tribute to The Cure“-Album zu Hause stehen haben?
Keine Ahnung! Meine Wertung: 6 von 10 möglichen Punkten.
Thomas Wacker
Sonic Seducer 01/00 Dez./Januar 2000
Den Helden unserer Jugend (oder frühen Kindheit, ähem
...) sollte man Denkmäler bauen, Gedichte schreiben, Tätowierungen
widmen ... und Sampler! Hier liegt mir ein liebevolles Meisterstückchen
vor, was Letzteres angeht. Auch, wenn in der schwarzen Szene meist
nur auf die Dinge geachtet wird, die das eine Individuum vom Nächsten
unrettbar trennen, haben wir doch alle einen Punkt, der uns (fast
ausnahmslos) verbindet: Die Liebe zu The Cure, mit denen man eine
ganz spezielle Zeit und spezielle Gefühle verbindet. Den Mitgliedern
der hier vertretenen Bands scheint es nicht anders zu gehen! 15
Gruppen aus aller Herren Länder geben sich nicht nur die Ehre,
je einen Song von Roberts Mannen zu covern, sondern erklären
in dem aufwendig gestalteten Booklet, wieso sie ausgerechnet den
entsprechenden Song covern wollten, oder wie sie zu The Cure stehen.
Hier findet man interessante, relativ unbekannte Bands genauso wie
Newcommer und altbekannte Stars – z.B. Whispers In The Shadow,
Artwork, Wintermute, The Escape, Puppetland, XIII oder Dichroic
Mirror. Gewinner für die lustigste Cocerversion sind The Caves
mit „Just Like Heaven“!
Frauke Stöber
Radioshow Le Vestibule:
With the 20th anniversary of the existence of The Cure, Equinoxe
Records has decided to pay tribute to this legendary band by releasing
an album hommage gathering 15 contemporary artists who are involved
in the Gothic and Darkwave movement. It is always very touchy to
cover such classic songs from such a cult band as The Cure, but
on this album we feel that all the artists were very respectful
and never showed any pretensious intentions. Musically some bands
were very faithful to the original version, while others changed
some of the arrangements and orchestrations, but every groups was
able to express their personality through their own interpretation.
Listening to this compilation, we realize even more how influential
The Cure was over the years and how they still inspire today's scene.
Jean-Francois Fecteau
Darker Than The Bat Internet Magazine
15 Imaginary Songs
compilation - A Tribute To The Cure
(CD - Equinoxe)
This being The Cure's 20-year anniversary makes it a perfect time
to publish a tribute CD. The Cure is one of the pioneers in the
wave/goth-scene and has influenced a lot of bands. 15 bands have
reworked songs of this legendary band adding beats, a rock sound
or by just playing the song acoustically. Some bands trying to copy
The Cure others bringing a totally new version. A Forest is the
first song on this compilation and it is brought by the Australian
band One. Beside bands Like Whispers In The Shadow, Sofia Run, This
Vale Of Tears and Morbid Poetry you will hear very good versions
of The Cure covers by Puppetland, Decadence, Stahlinorgel, Stone
588 and The Escape.
Amboss Webzine:
V.A. 15 IMAGINARY SONGS "A Tribute to The Cure"
(Equinoxe)
Erneut beglückt uns das Equinoxe Label mit einem Tribute Sampler,
diesmal wird die Band gewürdigt die wahrscheinlich für
alles verantwortlich ist und eine ganze Subkultur geprägt und
beeinflußt hat. One ("A Forest") und Whispers in
The Shadow (Cold) scheitern leider am Gesang, der computertechnisch
verfremdet wurde. Artwork machen dieses besser, fast gelangweilt
die Vocals, unterstützt von E-Gitarren und elektronischen Elementen
erscheint "Fascination Street" im modernen Gewand. Wintermute
lassen "Pornography" noch abgedrehter erscheinen als das
Original. "The walk " von Stahlinorgel ist mit schleppenden
doomigen Gitarren nicht wiederzuerkennen, allein der Keyboard Part
läßt einen diesen Song erahnen. Danach folgt der Höhepunkt,
The Escape verfeinern "The Figurehead" zu einer Düster
Pop Hymne mit unnachahmlichen Gesang. Auch Morbid Poetry können
mit "Push" überzeugen, man könnte meinen die
alten Ultravox covern diesen Song. The Caves kommen den Gesang Roberts
am nächsten und bieten eine experimentelle (NDW läßt
grüßen) Version von "Just like heaven". Ganz
depressiv wird es wenn Dichroic Mirror sich "jumping someone
else..... annehmen. Männliche und weibliche Stimmen werden
von extrem slowly Guitars begleitet. 15 mal wird hier gecovert,
2x sehr gut,3x gut, 6 x befriedigend, 2x ausreichend, und 2x einfach
nur schlecht. Macht insgesamt eine 3+, und ich habe es endlich geschafft
Lehrer zu spielen. Fazit: Cure Songs zu covern ist ein schwieriges
Unterfangen, man wandelt auf dem schmalen Grat zwischen Genialität
und Peinlichkeit. Trotzdem ist dieses Album allen Cure Fans zu empfehlen,
ihr werdet lachen, weinen, wütend sein, eine perfekte Vorbereitung
zur kommenden Tour. (andreas)
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