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The House Of Usher

Cosmogenesis



[Trackliste]
[Presse]
 

"COSMOGENESIS", eine musikalische Reise durch einen dunklen, kalten Kosmos - nach dreijähriger Vorbereitung hat die Kölner Gothic Rockband THE HOUSE OF USHER ein Album eingespielt, das nicht nur ihre eingeschworene Fangemeinde im In- und Ausland begeistern wird: gesampelte Akustikgitarren als psychedelische Elemente, die klare Gliederung von Rhythmus- und Sologitarren, eine Kombination von Synth- und live gespielten Bässen machen den einzigartigen Reiz dieser zwölf düsteren Hymnen aus.
Endlich wieder eine Band, die in der Lage ist, den vielbeschworenen ‚Wall of Sound' zu kreieren!
Faszinierend auch die inhaltliche Vielschichtigkeit: die Texte erweisen sich als Ergebnis einer eingehenden Beschäftigung mit den theosophischen Schriften H. P. Blavatskys in einer ungewöhnlichen Verknüpfung mit den kosmischen Horrorgeschichten des amerikanischen Autors H. P. Lovecraft.
Während sich Kultbands wie die SISTERS OF MERCY, FIELDS OF THE NEPHILIM oder die wiedererstandenen BAUHAUS in Schweigen hüllen, knüpfen THE HOUSE OF USHER nahtlos an deren Werk an und schaffen ein Album, das seinerseits das Zeug zum Klassiker hat.

Erstmals unter Betreuung einer seriösen Plattenfirma haben THE HOUSE OF USHER die Chance, endlich die verdiente Aufmerksamkeit zu finden.

Folgerichtig urteilt das SONIC SEDUCER Magazin in seinem Soundcheck: "10 Punkte. Mein persönlicher Favorit. "Cosmogenesis" klingt einerseits schwer und melancholisch, verbreitet aber keine Weltuntergangsstimmung. Geiler Gothic Rock!"

     
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Trackliste:

1. Nemesis
2. Back From The Crowds
3. To Sow A Storm
4. Bethany
5. Equinoxe
6. No God On Earth
7. Jerusalem
8. Transmutation
9. For One Moment
10. Lizard Skin
11. Graceland
12. Clouds Without Water

     
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Pressestimmen:

Black 18 - Winter 1999/2000:
Das neue Album der Gothic-Rocker aus Koblenz wurde in der Vergangenheit des öfteren angekündigt und dann immer wieder verschoben ... jetzt ist es endlich da und das warten hat sich gelohnt! Das Quartett um Sänger und Frontmann Jörg Bartscher-Kleudgen hat die letzten 5 Jahre gut überstanden, wenngleich so manche Umbesetzung innerhalb der Band stattfand und Jörg inzwischen der Einzige ist, der von der Ur-Besetzung übrig blieb. Doch musikalisch hat dies der Band anscheinend nicht geschadet, denn Dominic Daub, Martin Krötz und Alexander Schneiders haben sich schnell eingelebt bzw. eingespielt und so erstrahlt The House Of Usher heuer in völlig neuem Glanz und Sound.
Was Christian Death, Mephisto Walz oder The Mission einst verkörperten, wird von THOU zum Beginn des nächsten Jahrhunderts fortgeführt und gekonnt in Szene gesetzt. Mitreißender Sound, kraftvolle Drums, geile Gitarren und Jörgs charismatischer Gesang sind genau das, was bislang immer für diese Band stand, die man nicht umsonst zu den besten deutschen Vertretern des Gothic-Rock zählen darf. Mastermind Jörg Bartscher-Kleudgen ist - nebenbei bemerkt - ein genialer Geschichtenerzähler und Autor von Horror-Literatur, was man seinen Texten und der obligatorischen Geschichte im Booklet zur CD anmerkt. THOU gehören zu den düsteren Poeten der Neuzeit, überzeugen durch kraftvoll-dynamische Arrangements und einer gehörigen Portion Pathos ... und zwar dort, wo es angebracht ist. Auch die eher stimmungsvollen Momente ("Jerusalem") kommen auf "Cosmogenesis" nicht zu kurz, wenngleich am Ende die druckvolleren Stücke überwiegen.
Fazit: Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte dieser Band, die bisher nie das Glück hatte, durch ein ordentliches Label vertreten und unterstützt zu werden. Doch vielleicht hat diese Misere nun endlich ein Ende, denn bei Équinoxe Records haben Jörg und zwei weitere Herren das Ruder nun selbst in die Hand genommen. Von meiner Seite gibt es für "Cosmogenesis" zunächst 9 von 10 möglichen Punkten und mit etwas Glück ein weiteres Interview im Frühjahr des noch so jungen Jahres 2000.
Thomas Wacker

Sonic Seducer 11/99:
Wie zu erwarten war, ist auch dieses Album des Hauses wieder eine tief im herkömmlichen Gothic Rock verwurzelte Angelegenheit. Treibende Drums mit Sisters Gitarren überlegt und dazu eine Stimme, wie sie Mitte der Achtziger zur zweiten Garde, weil abwechslungslos, gezählt hätte. Als ausgesprochener Fan des Gothic Sounds freut mich zwar jede Platte, die versucht, etwas Leben in diese Ecke zu bringen, Jörg Bartscher-Kleudgen und Anhang sind jedoch nur bedingt geeignet, um neue Akzente zu setzen. Klar sind Songs wie "To Sow A Storm" oder "Equinoxe" nicht von schlechten Eltern, aber an ein "Burning The Shoruds" von Dreadful Shadows, um mal eine heutige Größe heranzuziehen, reichen die im Ansatz schönen Melodien und Keyboardklänge nicht heran. Das größte Manko ist jedoch wie bereits erwähnt die vor sich hin plätschernde, immer gleiche Stimme. Fürchtet hier jemand, mal den falschen Ton zutreffen? Was soll's, riskiere es lieber!
Peter Heymann

Soundcheck Sonic Seducer 11/99,
6,50 Punkte, Platz 7 von 14 (noch vor Danzig, Therapy oder Stone Temple Pilots):
Thomas Vogel: (7) THOU haben es wieder geschafft, ein in alter Gothic-Rock Manier gut strukturiertes und lyrisch fundamentiertes Album zu machen. Leider singt mir Kleudgen wie immer etwas zu sehr aus dem Kehlkopf.
Thomas Clausen: (1,5) Monstren, Mumien, Mutationen. Staubtrockener, weinerlicher Gothic-Rock ohne jegliche Höhepunkte oder Dynamik. Ganz wie in alten Zeiten ...
Judith Wermter: (6) Große Neuerungen gibt es bei den deutschen Gotik-Rockern nicht zu vermelden, dafür aber gewohnt solide und gut gemachte Songs von alten Göttern, grausigen Dämonen und ähnlichem.
Marc Urban: (7) Ein gutes Gothic-Album, dessen Qualität sich leider aber erst in der zweiten Hälfte richtig offenbart.
Michael Schäfer: (6) Klassischer, treibender Gothic Rock, der wie schwerer Rotwein den Körper erwärmt und dem letzten Auflodern der Gefühle zum Ende des Herbstes gleichkommt. Gefällt mir zwar, ist aber wenig innovativ!
Peter Heymann: (7) Eine dunkle Versuchung längst vergangener Gothic Tage. Gut geeignet als Hintergrund für die nebelverhangenen Gedanken, die jedes Jahr im Herbst herbeieilen.
Frauke Stöber: (8) Die Jungs treffen meinen nostalgischen Geschmacksnerv ziemlich genau - schön, daß es in den heutigen Tagen noch neue Alben gibt, die genau so klingen!
Thomas Abresche: (7,5) Die dazugehörige Novelle lag mir nicht vor, aber der Klang hat es in sich. Der nicht sehr abwechslungsreiche, entspannte und doch kraftvoll mitreißende Goth-Rock Sound überzeugt auf ganzer Linie.
Sandra Henning (DJ Snadra, Tonwerk Hamburg): (19) Mein persönlicher Favorit. "Cosmogenesis" klingt einerseits schwer und melancholisch, verbreitet aber keine Weltuntergangsstimmung. Geiler Gothic-Rock!
Christian Purwien (Second Decay): (5) Ian Curtis lebt doch und singt jetzt bei dieser Band, aber die Musik ist mir einfach zu langweilig und höhepunktlos.

Amboss Webzine:
HOUSE OF USHER "Cosmogenesis"
(Equinoxe Records/Etage Music)
Man legt die CD ein, hört wunderbar dunkle Klänge, und beschäftigt sich mit dem Booklet, welches wie bei allen Veröffentlichungen des Hauses Usher mit einer schönen Geschichte aufwartet. Diesmal geht es um einen geheimnisvollen Ort Namens Cathargy und die schöne und ebenso geheimnisvolle Bethany. In bester H.P. Lovecraft Manier erzählt uns Sänger Jörg Kleudgen mit an alte Horror Meister erinnernden Worten ein düsteres Epos. Passend dazu die Musik. Zwölf dunkel romantische Hymnen bringen Dark Rock in Perfektion. Der monoton melancholische Gesang trägt zusätzlich zur Grabesstimmung bei. Man fühlt sich als Schauspieler in einem alten englischen Horror Film. Man sieht förmlich die Nebel verhangenen Wälder und die Kutsche, die hier hindurch rast. Beginnend mit dem treibenden "Nemesis" über traditionellen Dark Rock bei "Back from the crowds" bis hin zu balladesken Stücken bieten die vier Kölner alles was das dunkle Herz in tachycarde Stimmungen versetzt. Gesampelte Akustik Gitarren als psychedelische Elemente, die klare Gliederung von Rhythmus und Solo Gitarren, eine Kombination von Synth- und Live gespielten Bässen machen den Reiz des vielbeschworenen Wall of Sound aus. Das Album ist durchgehend gut produziert, jeder Song überzeugt mit düsteren Emotionen. Und da die Band zum ersten mal mit einem größeren Label zusammenarbeitete kann man erhoffen das The House of Usher endlich die Aufmerksamkeit bekommen, die sie schon länger verdienen. "Cosmogenesis", das Buch zum Album ist für 30 DM erhältlich. Info: www.the-house-of-usher.de (andreas)


Interviews in:

Black Magazin Nr. 1
Entry Ausgabe Dezember 1997
Fragment Nr. 1
Gothic Grimoire 1/96
Side Line Magazine (Belgien) 1/96
Zillo 12/96
Sonic Seducer 11/99

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