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Violent Hour

A Tribute To The Sisters Of Mercy



[Tracklist]
[Presse]
 

Es mag viele Bands geben, die für sich in Anspruch nehmen, die Stilrichtung GOTHIC erfunden zu haben, aber die Band, die diesen Stil entscheidend definiert hat, heißt zweifellos THE SISTERS OF MERCY.

Vom Visionär und Frontmann Andrew Eldritch Anfang der Achtziger gegründet, ist es in den letzten Jahren sehr ruhig um die Barmherzigen Schwestern geworden. Ein angekündigtes Album wurde immer wieder verschoben, obwohl neues Material bereits auf den dünn gesäten Konzerten präsentiert wurde.

Doch Echos ihres einst innovativen Werkes klingen auch heute noch nach und inspirieren unzählige Bands des Genres.
So auch die neue Generation internationaler Bands, die sich auf vorliegendem Sampler in liebevollen Coverversionen darum bemüht, den Geist zu destillieren und verstärkt wiederzugeben, der einst THE SISTERS OF MERCY ausgemacht hat.

Die CD erscheint im edlen Digipak mit Reptilienhautprägung.


     
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Trackliste:

01. LITHIUM - Ribbons
02. ONE - More
03. CRUDENESS - (Amphetamine) Logic
04. ON THE FLOOR - Floorshow
05. STILL PATIENT? -First & Last & Always
06. MALAISE - Heartland
07. THE HOUSE OF USHER - Valentine
08. GOTHIC SEX - Lucretia My Reflection
09. MORBID POETRY - Poison Door
10. THIS VALE OF TEARS - Anaconda
11. WHISPERS IN THE SHADOW - Fix
12. BEYOND THE WALL OF SLEEP - Kiss The Carpet
13. REPTYLE - Giving Ground
14. THE ELIZABETH DANE - Some Kind of Stranger
15. BURNING GATES - Train
16. LIZARD SMILE - Neverland

     
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Pressestimmen:

Amboss Webzine:
Nachdem das Label mit gelungenen Versionen "The Cure" und "The Mission" huldigten (s. Archiv) gibt es nun einen Sampler mit Cover Versionen von den Godfathern des Düster Rocks. Sieht man von der elektronischen Vergewaltigung von "Ribbons" (Lithium) ab, gibt es keine Ausfälle. Allein die folkig rockige Variante von "Floorshow" (On the floor) lohnt den Kauf dieses Samplers. Die guten alten Still Patient? Adaptieren "First& last& Always" perfekt ins neue Jahrtausend ohne die Grundstimmung des Originals zu unterdrücken. The House
of Usher hauchten dem minimalistischen Valentine mehr Leben ein. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Version von Gothic Sex ("Lucretia my Reflection"), kindlich naiver weiblicher Gesang und tiefe männliche Vocals begleiten diesen treibenden Track. Die poppigen Anteile, welche Andrew damals verwendete, werden hier mit rockigen Wällen vertrieben. Morbid Poetry öffnen dann die "Poison door", doch dahindert lauert keine Gefahr, sondern eine perfekte Umsetzung , die den eigenen Stil der Band nicht verleugnet. Mit "Fix" suchten sich Whispers in the Shadow nicht gerade ein leichtes Stück aus. Ihre Version klingt, als würden The Cure den Track covern. Außerdem liefern sie ein absolut schräges Finale. Ebenfalls von der "Reptile House" stammt "kiss the Carpet" von Beyond the wall of sleep. Morbide Schönheit mit verschrobenen Sound. Die Bielefelder von Reptyle brauchten natürlich wieder eine Extrawurst und coverten nicht Sisters, sondern Sisterhood mit "Giving
Ground". Im Original sehr elektronisch gehalten, gibt es hier die Gitarrenversion. Die Dunkelheit wurde beibehalten, wirkt aber durch die rauhe Grabesstimme tiefgreifender, dazu verschaffen Axel und Slash am sechssaitigen Arbeitsgerät dem Song den typischen Dark Rock Sound. Einer meiner Lieblingssongs von Sisters ist "Some kind of stranger", The Elizabeth dane haben sich diesem Song angenommen und ihn etwas schneller und verspielter umgesetzt. Gothic Rock in Perfektion liefern The burning Gates mit "Train". Wahrscheinlich würde der Song heute so klingen, tolle Umsetzung. Eine experimentelle Version mit "Neverland liefern uns zum Schluß Lizard Smile. Am Schluß bleibt nur die Frage, warum sich keiner an "Lights" herangetraut hat. Das ganze kommt im schönen Digi Pack mit Reptilienhautprägung. Ein Kritikpunkt am Schluß. Ein Booklet mit mehr Informationen über die Bands und den Einfluß der Sisters auf Ihre Musik hätte diesem Werk sicherlich nicht geschadet. Vielleicht das nächste Mal beim "Tribute to Joy Division" Sampler.
(andreas)

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